
Warm werden ohne Netzanschluss – ohne Ihre Energieversorgung zu belasten
Beim Warmhalten abseits des Stromnetzes gilt: Man kann nicht einfach einen Schalter umlegen und sich keine Gedanken mehr machen. Jeder Watt zählt. Deshalb sind unsere Infrarot-Heizungen als Geräte mit geringem Stromverbrauch konzipiert – ausgelegt, um echte Wärme zu liefern, ohne das gesamte System zu entladen.
Die Heizungen arbeiten mit einer Leistung zwischen 200 und 500 Watt. Das entspricht absichtlich der Leistung, die ein typisches 12V- oder 24V-Solarsystem bereitstellt. Wenn die Sonne untergeht oder Wolken aufziehen, lassen sich diese Heizungen direkt an den Batteriebankbetrieb anschließen. Ein Überdimensionieren des Wechselrichters ist nicht erforderlich. Einfacher, direkter Stromfluss.
Wie funktioniert das? Entscheidend ist die Wärmeübertragung. Infrarot verschwendet keine Energie, indem es die Luft erwärmt – es erwärmt direkt Objekte und Personen. So fühlt man sich auch in einem großen Raum wohl, selbst wenn die Heizung niedrig eingestellt ist. Dieser Fokus macht einen deutlichen Unterschied im Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Konvektionsheizungen.
Langlebig und passgenau konstruiert
Im Inneren kommt eine Quarzhülle mit Halogengas zum Einsatz. Diese Kombination erlaubt es dem Heizfaden, hohe Temperaturen zu erreichen und dabei starke Infrarotstrahlung bei kompakter Bauweise zu erzeugen. Ein interner Reflektor lenkt etwa 90 % der Wärme nach vorne, sodass keine Energie für ungenutzte Wärme verloren geht.
Beim Anschluss haben wir auf Einfachheit geachtet. Die Heizungen lassen sich direkt an eine DC-Batteriebank anschließen oder bei Bedarf über einen Standard-Wechselrichter betreiben. Da sie mit Niederspannung arbeiten, können Kabel mit kleinerem Querschnitt verwendet werden. Das erleichtert die Installation und reduziert die Kosten.
Das Off-Grid-System, das tatsächlich funktioniert
Leben ohne Netzanschluss bedeutet, die Lasten zu managen. Ein Infrarot-Heizgerät mit niedrigem Stromverbrauch ist eine Last, die sich gezielt einplanen lässt. In Kombination mit einem 3-5 kW Solarmodul-Array und einer 10-20 kWh Batteriebank kann die Heizung 6-8 Stunden über Nacht betrieben werden.
Mit einem solchen System ist eine Energieautarkie von deutlich über 90 % für die Heizung erreichbar. Allerdings muss die Batteriebank auf die gesamte Laufzeit ausgelegt sein. Der tägliche Energiebedarf in Wattstunden sollte ermittelt und sichergestellt werden, dass das Solarsystem die Batterie tagsüber vollständig nachladen kann.
Der entscheidende Vorteil: Unabhängigkeit nach eigenen Kriterien
Dieses Konzept ermöglicht echte Energieunabhängigkeit, verlangt jedoch eine Voraussetzung: sorgfältige Planung. Die Heizung selbst ist einfach, das System muss jedoch entsprechend der Last ausgelegt werden.
Wenn Sie also eine praktikable, skalierbare Wärmequelle abseits des Netzes suchen, ist eine Infrarot-Heizung mit geringem Stromverbrauch eine sinnvolle Option. Stellen Sie nur sicher, dass Ihr Solarsystem auf das Leistungsprofil abgestimmt ist.